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Hinweise zur Versuchsdurchführung im Elektrotechnisches Grundlagenlabor

Diese Informationen sind auch zentral im System von Stud.IP verfügbar.

(Teil der Laborordnung für das Elektrotechnische Grundlagenlabor)

  1. Zur Vorbereitung eines Versuches ist es erforderlich sich zu Hause anhand des Versuchsumdruckes mit dem Inhalt des Versuches vertraut zu machen und die ihm zugrunde liegenden theoretischen Grundlagen zu erarbeiten.
  2. Von jeder Gruppe ist ein Protokoll als Versuchsbericht anzufertigen. Es muss im Kopf enthalten: Versuchsbezeichnung, Datum, Platznummer, Gruppennummer, Namen der den Versuch durchführenden Studierenden, Protokollführer(in) und die Liste der verwendeten Geräte. Im Anschluss daran sind alle Messreihen, Berechnungen, Auswertungen und grafische Darstellungen übersichtlich und nachvollziehbar festzuhalten. Das Protokoll soll den Versuchsteilnehmern ermöglichen jederzeit zu berichten, welche Messungen wie und warum mit welchem Ergebnis durchgeführt wurden.
  3. Vor dem Schaltungsaufbau und der Schaltungsabnahme ist grundsätzlich das zugehörige Schaltbild zu entwerfen. Sofern es nicht im Versuchsumdruck steht, ist es in das Protokoll aufzunehmen. Beim Aufbau einer Schaltung ist auf Übersichtlichkeit besonders Wert zu legen. Durch die verwendeten Kabel darf kein mechanischer Zug auf die Geräte ausgeübt werden. Jede neu aufgebaute oder veränderte Schaltung darf erst an Spannung gelegt werden, nachdem ein Versuchsbetreuer die Schaltung überprüft und die Schaltungsabnahme mit seinem Namenszeichen bestätigt hat. Der Schaltungsaufbau oder Änderungen an einem Aufbau dürfen nur bei abgeschalteter Spannung vorgenommen werden.
  4. Nach Abnahme der Schaltung erfolgen die Messungen und Auswertungen gemäß der Aufgabenstellung, die im Protokoll zu dokumentieren sind.
  5. Zum Versuchsende sind zunächst alle Spannungen abzuschalten und dann die Schaltungen abzubauen und der Versuchsplatz aufzuräumen. Alle Geräte bleiben auf dem Versuchsplatz.
  6. Nach der Versuchsdurchführung wird im Testatgespräch dem Versuchsbetreuer das Protokoll zur Beurteilung vorgelegt. Die Messergebnisse werden - auch hinsichtlich der dem Versuch zugrunde liegenden Theorie - diskutiert. Zeigt sich hierbei, dass die/der Laborteilnehmer/in den im Versuch behandelten Themenkreis ausreichend beherrscht, wird das Abschlusstestat erteilt. Grundsätzlich wird das Testatgespräch am Versuchstag durchgeführt. Falls die Aufgabe aus Zeitmangel nicht vollständig ausgewertet werden kann, ist das Protokoll dem Versuchsbetreuer am Labortag in jedem Fall vorzulegen. Das Endtestat muss dann bis zum folgenden Labortag eingeholt werden. Zur Laboranerkennung ist der testierte erfolgreiche Abschluss aller durchzuführenden Versuche erforderlich.